Unimog 421 von FMS als 'Fertig'-Modell
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hier ein Foto des Originals
Das ist mein erstes, richtiges Fertig-Modell. Das Ding ist für den aufgerufenen Kurs so wie es im Regal steht wirklich super detailliert und ausgestattet. Auch bei den Fahreigenschaften kann man ernsthaft nicht meckern - außer, dass sich die Achsdifferentiale nicht entsperren lassen, aber in der Preisklasse ist geht das voll in Ordnung. Was ich dann noch geändert/verbessert habe ist im Folgenden zu sehen und zu lesen.
und das Modell, wie es bei mir geworden ist
Für die Preisklasse hat das Modell herausragende Eigenschaften: Die Detaillierung ist ordentlich, das Fahrwerk super, Achsverschränkung von ca.40mm, besonders der große Negativfederweg fällt positiv auf und macht die gute Geländegängigkeit aus. Ein Höhepunkt ist das Zweigang-Getriebe, bei dem der erste Gang ideal fürs Klettern ist, der zweite für Vorankommen auf Asphalt. Auch die Details wie Reifen, Felgen, Antriebswellen, Schrauben usw. - alles guter Standard. Außerdem gibt es ein reiches Angebot an Zurüstteilen - was will man mehr!
Noch eines Vorweg: das Modell wird als Maßstab 1:24 verkauft, tatsächlich ist es aber ziemlich genau 1:16. Also Vorsicht bei den Maßen.
und trotzdem gab es wieder was zu tun
Hier habe ich mit meinen Arbeiten angesetzt:
- eine stabile Transportbox
- Nummernschilder nachgerüstet
- den Ein-Aus-Schalter verlegt
- ein Gewicht im Heck eingebaut
- den Kabinen-Innenraum gestaltet
Die Transport-Box
Dieses schöne kompakte Modell eignet sich hervorragend für unterwegs. Daher wollte ich gern eine stabile Transportmöglichkeit schaffen um unterwegs das Fahrzeug nicht zu beschädigen. Das gut gemachte Inlay der werksseitigen Verpackung ließ sich dazu gut weiterverwenden. Maße aufgenommen, Styroporteile eingekürzt, Sperrholzplatten zuschneiden lassen und alles, wie auf den Bildern zu sehen zusammengebaut. Ergänzt wird es durch das Klettband, das Verschluss und Tragegriff gleichzeitig ist.
Die Nummernschilder
Die Kennzeichen sind leider typisch ost asiatisch und für unsere Breiten - na, sagen wir mal suboptimal. Daher habe ich die schon bei einem anderen Modell vorhandenen Vorlagen im Maßstab angepasst, die Platten auf den 3D-Drucker geschickt und die Schrift ausgedruckt und alles am Modell angebracht.
Verlegung des Ein-Aus-Schalters
Der An-Aus-Schalter ist unter der Motorhaube (die sich ja öffnen lässt) festgeklebt. Aber zum Schalten jedesmal die Haube öffnen wollte ich nicht und wegen der Wartungsfreundlichkeit sollten auch so wenig Kabel wie möglich zwischen Chassis und Kabine laufen. Also einen neuen Platz für den Schalter gesucht. Am Chassis sollte er sein, unauffällig und gut erreichbar, daher bot sich die Tank-Attrappe an. Einen Halter entworfen und mit dem 3D-Drucker ausgedruckt. Leider müssen dafür die beiden Kabel des Schalters getrennt, verlängert und wieder zusammengelötet werden. Dann alles - wie auf den Bildern zu sehen - zusammen gebaut.
Gewicht am Heck
Rein optisch fiel mir auf, dass das Modell hinten immer etwas unnatürlich hoch stand. Im vorderen Bereich war alles in Ordnung, also musste der Unimog hinten weiter runter. Dazu habe ich ein Gewicht unter der Pritsche eingebaut. Ein Stück Flachstahl 20x8mm, 64mm lang mit zwei Bohrungen 10,5 und einer Fase 3x45°. Mit der M3-Schraube oben drauf lässt sich das Gewicht ohne weitere Änderungen am Modell perfekt unter der Pritsche einpassen und bringt das Modell in die Waage.
Kabinen-Innenraum optimieren
Zu erst wollte ich den Innenraum der Kabine nur mit etwas Farbe aufpeppen. Aber das Öffnen der Kabine scheiterte, weil ich nicht wusste, dass dazu die Scheibenwischer abgebaut werden müssen. Beim zweiten Versuch habe ich dann die Sitzflächen eingefärbt, aber in den Raum dazwischen gehören ja die Unimog-typischen Bedienhebel. Nach dem Studium von Bildern im Netz habe ich dann ein Teil entworfen was der Optik gerecht wird und maßlich zwischen die Sitze passt.
Auch einen Fahrer sollte das Modell bekommen. Erste Hilfe kam von meinem Enkel, der mir verschiedene Figuren zur Anprobe überlassen hat. Die von Playmobil passte am besten. Die entsprechende Figur musste sich dann doch noch ein paar operative Eingriffe gefallen lassen. Insgesamt ist aber die Optik so für mich OK
Auch einen Fahrer sollte das Modell bekommen. Erste Hilfe kam von meinem Enkel, der mir verschiedene Figuren zur Anprobe überlassen hat. Die von Playmobil passte am besten. Die entsprechende Figur musste sich dann doch noch ein paar operative Eingriffe gefallen lassen. Insgesamt ist aber die Optik so für mich OK