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Anlagen Neu-Aufbau

Modellbau > Modellbahn
Kompletter Neubau der Unterkonstruktion und der Anlagen-Elektrik
Bei den Detailarbeiten an der Anlage war es immer problematisch, die Arbeitsstelle erreichen zu können. Bei ca.1,5m Breite ist, um in der Mitte zu arbeiten, auch der längste Arm zu  kurz.  Außerdem stand die Anlage - obwohl auf Rollen - wie ein gewaltiger Klotz im Hobbyraum. An ein Zerlegen bei Nichtbenutzung war überhaupt nicht zu denken. Dann kamen die viel zu starken Steigungen hinzu. Daher bewegte ich schon lange den Gedanken, das Ganze einmal neu aufzubauen. Funktion und Gleisplan wollte ich beibehalten, nur sollte der Anlagenaufbau modular erfolgen und die Höhen minimiert werden, um die Steigungen in Grenzen zu halten.
Die Anlage Ende 2025 nach dem Wiederaufbau
Aber der Aufwand war beachtlich und ließ mich das Projekt immer wieder nach hinten schieben. Irgendwann in 2021 habe ich die ersten Planungen am CAD vorgenommen, ohne aber konkret das Projekt in Angriff zu nehmen.
Im Februar 2024 war es dann so weit, das Projekt wurde gestartet.

So will ich hier auf dieser Seite den Werdegang nachzeichnen von einer gut funktionierenden Anlage, über die Neu-Planung, den Abbruch bis hin zum Neu-Aufbau.
Die Vorplanung
Zunächst habe ich im CAD die einzelnen Segmente mit den Trennstellen geplant. Die Trennstellen sollen natürlich da verlaufen, wo sie am einfachsten ins Gleisbild passen. Die Segmente 1a und 1b sind fertig und sollen so bestehen bleiben, daher sind die Schnittstellen hier fix. Da die Segmenttrennung auch in die Elektrik einfließen soll, wird unter dem Segment 2 eine Verteilerplatte vorgesehen. An der wird einerseits das Schaltpult angeschlossen, andererseits werden hier auch die übrigen Segmente angesteckt.
Wie oben schon erwähnt, macht der modulare Aufbau keinen Sinn, wenn er nicht auch in der Elektrik nachvollzogen wird. Wegen der guten Erfahrungen mit den Flachbandkabeln und den Steckern in Schneid-Klemmtechnik, soll das in ähnlicher Form auch bei der neuen Anlage zum Einsatz kommen. Also wird die komplette Verbindung Schaltpult-Anlage wie vorhanden übernommen. Die endet aber jetzt an der Verteilerplatte, von wo aus die Flachbandkabel zu den einzelnen Segmenten führen und dort auf einer Anschlussplatine enden.
-   Höhenunterschiede: die sollten beim Neubau auf ein Minimum reduziert werden. Daher an einer E-Lok mit ausgefahren Stromabnehmer die Höhe gemessen: 90mm lichte Höhe zwischen den Ebenen.
-   Gleisabstände: die sollten besonders im Bahnhof vereinheitlicht und in Höhe und Breite angepasst werden.
-   Materialien: die Spanplatten wollte ich an der neuen Anlage nicht mehr haben. Für den Neubau setze ich jetzt auf Pappel-Sperrholz-Platten in 10mm Stärke und einem Verstärkungsrahmen aus Dachlatten. Die lassen sich besser bearbeiten und auch das Verschrauben der Gleise wird deutlich einfacher.
Der Abbau
Der Abbruch.
Das war der frustrierende Teil des Projekts! Die Bilder zeigen die chaotische und nicht besonders motivierende Aktion!

Der funktionale Wiederaufbau
Angefangen wurde mit dem Holz-Arbeiten. Es werden die Platten mit den Rahmen und den Verbindungsnasen erstellt und auf den alten Unterbau gesetzt. Ausnahme ist hier Segment 4, wo auch der Unterbau an die neuen Höhen angepasst werden muss. Auf den Holzplatten werden nun die Gleise verlegt. Angefangen auf Modul 1, weil der Anschluss an die Gleise der Segmente 1a / 1b vorgegeben ist. Danach kommt der Bau der Verteilerplatte dran. Im Anschluss werden die Segmente mit der Anschlussplatine versehen und verkabelt.
 Die Einzelnen Schritte sind auf den nebenstehenden Fotos zu sehen.
Geschafft! der Rohbau steht, die Gleise liegen und die Elektrik ist fertig. Und das Beste - es funktioniert auch, wie man sieht ...
erste Landschaftsgestaltung
Anfang 2025 war Zeit für die ersten Arbeiten an der Landschaft. Ursprünglich hatte ich die Hoffnung vieles wieder verwenden zu können, was aber nicht der Fall war. Gleisfüllstücke, Straßen und Plätze werden neu gemacht und auch die Landschaft dazwischen neu begrünt. Damit fallen dann auch die Segment-Trennungen optisch nicht so ins Auge. Die Ausgestaltung mit Figuren, Fahrzeugen etc. kommen im zweiten Schritt dran. So ist erst einmal Segment 1 bis 3 fertig. Das war relativ einfach, weil flach.
Am Übergang der Segmente 3 nach 4 kommen dann die ersten Berge ins Spiel. Hier wird dann der Landschaftsbau herausfordernd. Aber mit Styropor-Platten, Gipsbinden, Moltofill und Abtönfarbe lässt sich da nach etwas Übung schon einiges machen. Auch wenn das nicht meine Lieblingsbeschäftigung werden wird, bin ich mit den ersten Ergebnissen ganz zufrieden. Auch hier beim Landschaftsbau hat die leichte Trennbarkeit der Module oberste Priorität. Das gleiche gilt natürlich auch für die Übergänge an der Wartungsklappe.
Detailierung von Stadt und Land
zum Jahresende wurden die Details in der Landschaft fertiggestellt. Zum Teil Dinge, die ich von der alten Anlage übernehmen konnte, aber viel ist auch neu entstanden. An vielen Stellen kam auch der 3D-Drucker zum Einsatz. So ist die Grundplatte des Schrebergartens so entstanden, ebenso die Baumumrandung auf dem Marktplatz oder das Wasserfass auf der Kuhweide. Der Weidezaun entstand aus Zahnstochern mit Querbohrung und Garn als Draht Ersatz.
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